Kunity

Eben kam mir die Idee in den Kopf ob man Unity mit Plasma nachbauen kann. Man nehme als Basis die Netbook Shell, füge einige Widgets hinzu und nach kurzer Zeit hat man schon etwas das grob wie Unity aussieht und sich in etwa auch so bedienen lässt. Nachbauen ist einfach, aber ein schlüssiges Konzept zu erdenken ist eine Aufgabe mit der man ewig zubringen kann. In Anbetracht der kurzen Zeit die ich hineingesteckt habe funktioniert schon ziemlich viel. Ein tolles Beispiel dafür wie flexibel Plasma doch ist.

Wildes Rumgefrickel mit Plasma

Wildes Rumgefrickel mit Plasma

Einige Kleinigkeiten fehlen noch (z.B. ein besseres Dock als Smooth Tasks). Mal schauen was sich da noch so findet.

Edit: meine Version stinkt, schaut euch lieber das hier an. Wurde auf dem UDS wohl gebaut.

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19 Gedanken zu „Kunity

  1. Ah, verdammt. Nun ja, also bin ich nicht alleine mit solchen “depperten” Ideen. Jetzt wo Du es sagst kann ich mich auch an den Blogpost erinnern. Danke.

  2. Ah, sieht interessant aus.

    Bin ich also nicht der erste bzw. einzige der sich darüber Gedanken macht, wie man Unity unter KDE “nachbauen” kann. Mir persönlich gefällt das (Bedien-)Konzept von Unity sehr gut und habe es deswegen auch schon unter KDE versucht (zumindest ansatzweise) “nachzubauen” . Ich habe es aber mit dem “normalen” KDE-Plasma-Desktop probiert. Sonderlich weit bin ich diesbezüglich noch nicht, aber anbei mal 2 Screenshots:

    Im Grunde genommen, habe ich mir aber nur lediglich 2 Kontrollleisten angelegt. Eine habe ich an die linke Bildschirmkante gelegt (mit Fensterleiste, Arbeitsflächenumschalter, Mülleimer und KMenü) und sie erscheint nur, wenn ich mit der Maus am linken Bildschirmrand bin (aber “AeroSnap” funktioniert trotzdem noch einwandfrei). Die zweite Kontrollleiste enthält lediglich den Systemabschnitt und die Uhr mit Datum. Diese Kontrollleiste liegt bei mir rechts oben. Den Schließen, Minimieren und Wiederherstellen-Button habe ich auf die linke Seite verfrachtet und ein bisschen mehr Abstand zum linken Fensterrand gelassen, damit bei maximierten Fenstern die Kontrollleiste auf der linken Seite nicht die 3 Fensterbuttons verdeckt. Das finde ich irgendwie schöner und ästhetischer. Letztlich nutze ich die Fensterbuttons eh kaum, da ich mich eher als Tastaturfreak bezeichnen würde und ich mir für alle möglichen Dingen Tastaturkombinationen angelegt habe.

  3. Arrggh.
    Da habe ich mich -als KDE-Nutzer- die letzten Wochen entspannt zurück gelehnt, den Planeten gelesen und mit großem Stauen und kleinem Schmunzeln die Diskussionen zu Unity verfolgt. Und war irgendwie froh, dass es mich nicht trifft.
    Und jetzt ist das Ding doch auch noch auf KDE SC angekommen.
    Wer bin ich nur, was mach ich nur?? ;-)

    Jetzt mal im Ernst, was zeigt uns dieser Post: Das man aus einem hervorragend konfigurierbaren Desktop wie KDE eben nach Gusto alles machen kann – sogar etwas, das wie Unity aussieht. Ach, was vermisse ich diese Freiheiten beim “Desktop-Marktführer”, wenn ich sein OS mal wieder benutzen muss…

    P.S.: Bitte nicht als Kritik an Unity auffassen – ich hab das Ding noch nichtmal getestet.

  4. “Ach, was vermisse ich diese Freiheiten beim „Desktop-Marktführer“”

    Mein erster Gedanke war “Gnome3″, bis ich das “OS” im Nebensatz gesehen hab. :)

    • Relativ einfach. Stelle das Desktoplayout auf ”Suchen&Ausführen”, füge ein ein zweites Panel hinzu, dass Du vertikal verschiebst. Diesem fügst Du ein Panel deiner Wahl (schau auf kde-look.org) hinzu. Das andere Panel verschiebst Du nach oben und fügst ihm das Widget ”Fenster-Menüleiste” hinzu.

  5. klar ist kde sehr flexibel. nur warum nutzt das nicht eine einzige distribution. überall findet man nur dieses “ein-panel-konzept”, was nicht mehr das ist, was ich benötige. klar, jeder kann sich sein system selbst bastelt, aber es ist halt eben damit nicht getan. zum einen muss es updates überstehen, backups überstehen, … weshalb ich mir angewöhnt habe so selten wir möglich größere dinge im desktop zu verändern. im grunde soll der desktop mich nicht nerven und das tut unity -für mich- im moment ganz gut. zum einen weil die icons am oberen rand eben nicht nach regenbogen aussehen, weil alles wie aus einem guss wirkt, weil es aktuell nur sehr schwer ist eine so schmale obere leiste wie bei unity mit kde zu gestalten, … was fehlt ist die kde-distribution, die mir einen minimalistischen desktop liefert.

    und vielleicht auch als idee für kde, in zukunft mehr konzepte selber zu präsentieren, nach dem motto “so könnte es aussehen”, vielleicht auch entsprechende meta-pakete zu bauen. klar, eigentlich sollte das nicht die hauptaufgabe von kde sein, aber wenn es die distributionen nicht machen :(

    • Gibt es doch. Netbook-Shell z.b.

      Und Kubuntu wird mit der nächsten Version KDE angepasst für Tablets und für Smartphones rausbringen.

      • stimmt, die gibt es. ist aber -meines achtens- kein vergleichbarer ersatz verglichen mit unity (zumindest war es das nicht vor einem jahr). sie hat -meines achtens, so wie soe vorkonfiguriert ist- zuviele einschränkungen. der unterschied wird nochdeutlicher, wenn man sich überlegt, dass es wohl niemanden gibt, der die netbook-shell auf dem normalen desktop nutzt, unity aber sehr wohl auch auf dem desktop ausreicht (denn perfekt ist es ja noch lange nicht). -ich meinte auch weniger kde für spezial-devices, sondern für den ganz normalen desktop. von farblichen änderungen abgesehen, sieht kde in jeder distribution gleich aus. und mir fehlt da a) eine dstribution mit der idee von zenwalk nur mit kde, eine distribution die aus kde das macht, was ubuntu aus gnome gemacht hat (und damit meine ich nicht, dass ich alles toll fand, wie es cannonical gemacht hat). aber sowas gibt es nicht und ich kann mir nicht vorstellen, dass das euch so egal ist. denn kde hat mit vielen programmen ja auch wirklich etwas zu bieten. nimm okular, dolphin, gwenview, der calligra suite, kedit & kdevelop, choqok, k3b, amarok, … das sind doch alles top programme und ich installiere mir einen großteil davon, weil mir die gnome-alternativen nicht gut genug sind. aber die passende distribution gibt es für mich nicht.
        klar, nur einzelfall,… aber ich sehe auch, dass der default-desktop bei mehr und mehr distributionen eben nicht kde ist, bzw. auch mit kde so wenig probiert wird. und dein unity-beispiel zeigt ja ganz gut, wieviel möglich wäre. wenn sich da mal ein paar leute zusammensetzen würden. aber es wird nicht getan, warum auch immer. :(

  6. Wahrscheinlich weil die meisten mit default zufrieden sind. Ich sehe bei Screenshots in Forum sehr oft Leute die default benutzen und anscheinend damit auch zufrieden sind. Die die es nicht sind können ihren Desktop ja anpassen wie sie wollen.

    • Ich weiß nicht, wie stark das Zufriedensein mit dem Standarddesign mit der Unfähigkeit dieses anzupassen korreliert… Gibt sicher auch Leute, die das Design gern anpassen würden, es aber nicht können.

    • das mag sein, dass viele damit zufrieden sind, klar. wegen mir müssen ja auch nicht 10 distributionen die verschiedensten kde-designs nutzen. aber es gibt ja nicht eine.

  7. Ich spreche von den Distributionen. Wenn die User Sturm gegen das Upstream Design laufen würden, würden die Maintainer sicher andere Defaults paketieren.

  8. Ach ne, wir hatten jetzt schon Clutter, GTK+, EFL, Qt und Nux als Unity-Basis, jetzt auch noch Plasma. Was kommt als nächstes, Unity auf Basis der Microsoft Foundation Classes? Dann noch schnell eine Swing-Variante und eine HTML5-Implementierung und dann dürften wir alles durch haben, oder? *scnr*

    Ich bin schon beeindruckt, das zeigt, wie konfigurierbar KDE ist. Aber bevor man sich den Aufwand macht, KDE so zu konfigurieren, dass es wie Unity ist, kann man auch gleich Unity benutzen. Bin nicht so ein Fan von “Konfiguritis”-Lösungen, weil dann alles irgendwie zusammengeflickt und nicht wie aus einem Guss wirkt, aber wer Zeit und Mühe investiert, um sich einen Desktop zu konfigurieren, der für ihn perfekt ist, dann ist das natürlich auch was tolles.

      • Ja, so hab ich das auch gemeint, sorry falls ich missverstanden wurde. Es ist toll, dass du dir so viel Mühe gegeben hast. Der erste Absatz war nur ein kleiner, zwinkernder Seitenhieb auf Unity, wegen der Portiererei.

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