ubuntuusers.de auf dem Handy

Angeregt durch diesen Beitrag wollte ich nochmal darauf hinweisen, dass es eine neue mobile Version von Inyoka, der Software hinter ubuntuusers.de, gibt.

Dies ist die vorherige Version

Dies ist die vorherige Version

Diese war in der „alten“ Version noch nicht wirklich berauschend und sollte sicherlich auch eher als „Proof-of-concept“ verstanden werden.

Umso schöner ist dafür die neue Version geworden. Diese beinhaltet in der linken oberen Ecke ein Menü mit dem man einfach zu den entsprechenden Stellen der Seite springen kann.

...und die neue...

…und die neue…

Auch an anderen Stellen wurden Optimierungen vorgenommen. Buttons zum Antworten und weiterblättern in Forumthreads sind nun zum Beispiel in fingerfreundlicher Größe vorgesehen.

Im oben genannten Thread ging es darum ob es eine spezielle App gibt, oder geben soll. Ich persönlich sehe das bei ubuntuusers.de als nicht notwendig an.  Apps können direkt auf Funktionen des Smartphones zugreifen. Zum Beispiel die Position des Benutzers oder die Lage des Displays. Dies sind alles Funktionen die im Fall von ubuntuusers nicht benötigt würden und keinen Mehrwert schaffen.

Wer möchte kann sich ein Lesezeichen zur mobilen Version (mit dem Favicon) auf den Desktop legen.

Wollt ihr wieder zum alten Stil zurück wechseln, so müsst ihr den Link „Zur klassischen Version“ am unteren Rand der Seite anklicken. Oder hier direkt: Zur klassischen Version

Solltet ihr Bugs finden, so wäre es schön wenn Ihr ihn melden würdet (sofern nicht bereits gemeldet). Alle Informationen dazu findet man, wie immer, in unserem Wiki.  Danke.

Internetausdrucker: oder wie man OSM chic auf Papier bekommt

Digitale Daten sind an sich ja sehr praktisch, aber oft gibt es auch Situationen bei denen man einfach ein Stück Papier in der Hand halten möchte. Gerade Karten lassen sich mit mehreren Leuten besser auf einem A0 Ausdruck ansehen als wenn diese um ein 4” Smartphonedisplay herum stehen.

Deswegen möchte ich euch heute zwei meiner Lieblingsdienste vorstellen mit denen man dies kann.

Strassenpläne für alle

Darstellungs Hamburgs mit maposmatic

Darstellung der Innenstadt Hamburgs mit maposmatic

Das erste ist maposmatic.org. Dort kann man

einen Ort oder eine Gegend angeben und die

Seite rendert eine Raster- (png) oder Vektorgrafik (pdf, svg) daraus. Zusätzlich kann man die Darstellung wählen und eine Straßenlegende hinzufügen.

Gerade für Auslandsreisen oder längere Fahrradtouren ist dies sehr praktisch, da dort der Akku eines Gadgets geschont werden kann. Und in Barcelonas Innenstadt brauche ich keine Routingfunktion („nach dem Zebrastreifen links abbiegen. Sie haben das Ziel ‘Touristenfalle’ erreicht!”).

Toll wäre auch wenn mehr Gemeinden dies für ihre Infotafeln nutzen würden. Hier das Beispiel als PDF (1,5MB): maposmatic-Hamburg

Piraten, ahoy!

Hamburgs Innenstadt mit Wasserfarben „gemalt“

Hamburgs Innenstadt mit Wasserfarben „gemalt“

Die zweite Website ist stamen.com Dort kann man sich die bekannte Karte von Openstreetmap mit unterschiedlichen Render-Engines ansehen. Mein Liebling darunter ist „Watercolor“, also Wasserfarben/Tusche. Klar kann man dort keine Details mehr erkennen, aber gerade das finde ich daran so schön. Aus einem technischen „Spielzeug“ wird im weitesten Sinne Kunst.

Dadurch das Bezeichnungen, viele Details und anderes Schmuckwerk verschwinden, wirken zuvor bekannte Gegend völlig fremd. Schaut euch auch mal die unterschiedlichen Zoomstufen an. Dort kann man dann nach und nach immer mehr Details erkennen. Unter „choose mapstyle“ gibt es noch andere. Viele davon sind sehr interessant.

Auch hier lässt sich die Karte exportieren und ausdrucken. Ich finde sie an der Wand echt schön. Alternativ kann man sie sicherlich prima als Piratenschatzkarte für Kinder verwenden.  Kommt beim nächsten Geburtstag sicher gut an. ;-)

Aber wie bekommt man die auf Papier?

Da nicht jeder von uns einen A0-Plotter besitzt, ist es sehr praktisch die grossen Grafiken auf mehrere kleine Blätter zu verteilen. Dazu bietet sich das Tool posteRazor an. Dies zerschneidet das Bild und verteilt es auf mehrere einzelne Blätter inkl. Schnitt- und Klebemarkierungen.

 

Beide Projekte sind open source, freuen sich daher um Unterstützung. Sei es nun Code, Dokumentation oder perfides Geld. ;)