Nepomuk in KDE – Theorie und Praxis

Es gibt Technologien, die viele Funktionen bieten, aber deren tieferen Sinn manchen Benutzern verborgen bleibt.  Ob dies an fehlender Dokumentation liegt, oder an dem neuartigen Ansatz der Bedienung sei dahin gestellt. Eine dieser Technologien ist Nepomuk in KDE. Um zu verstehen was es tut und warum muss man sich etwas mit der Theorie beschäftigen. Des Weiteren werde ich auf die tägliche Verwendung eingehen:

Grau ist alle Theorie:

Oftmals sucht man Dateien auf seinem Computer. Dafür benutzen viele von euch sicherlich die interne Suche in Dolphin, die man im Menü unter „Extras -> Dateien suchen“ findet.  Das Programm das dann erscheint nennt sich KFind. Es kann nach Namen, Größe, Mime-Typ (also Dateiart), Datum etc suchen. Schon mal ein ganz guter Anfang.  Aber dafür muss ich im Prinzip schon sehr genau wissen wonach ich suche.

KFind Standardansicht

Ein anderer Ansatz ist es Dateien auf dem Rechner mit Schlagworten zu versehen. Das könnte bei einem Foto z.B. die Schlagworte „Urlaub“, „Teneriffa“, „Tanja“, „Stefan“, „Strand“ und „Sonnenuntergang“ sein. Damit hat man den Inhalt des Bildes relativ gut beschrieben. Vielleicht erinnert man sich irgendwann an das Bild und weiß, das Tanja und Stefan darauf abgebildet waren und dass es auf Teneriffa war.

Mit KFind wäre es sehr schwer ein solches Bild wiederzufinden. Wo nach will man suchen? Ich kann den Dateityp auf „jpg“ begrenzen und auch evtl.. das Datum einkreisen. Aber das war es schon.

Schlagworte (oftmals auch Tags genannt) findet man in der Onlinewelt schon sehr oft. Sei es in diesem Blog, bei Flickr, oder anderen Diensten.  KDE bietet ein Framework namens Nepomuk, das versucht viele Informationen zu sammeln und diese Miteinander zu verknüpfen. Es ist noch sehr jung und betritt in vielen Bereich Neuland, daher funktioniert manches noch nicht, oder nicht so wie erwartet. Habt Geduld und folgt der Entwicklung.

Eine Sache ist sehr wichtig und wird oft falsch verstanden: Nepomuk ist nicht nur eine Desktopsuche. Lest dazu bitte diesen Artikel.

Nepomuk hat in KDE einen „Mitarbeiter“ namens Strigi. Strigi ist ein Indexer und durchsucht fortwährend die Dateien des Rechners.

Dabei sammelt es Metainformationen (Texte aus Dateien, Exif-Informationen in Bildern, liest die Metadaten aus Mp3s aus, etc pp) und übergibt sie Nepomuk. Nepomuk ordnet diese Daten, die Bewertungen und Schlagworte in einer Datenbank den jeweiligen Dateien zu und wird auch beim Suchen bemüht. Aber Nepomuk nur auf die Suche zu reduzieren ist falsch, peu a peu soll daraus ein kompletter semantischer Desktop wachsen, aber das wird noch einige Zeit benötigen

Es gibt schon viele Programme, die Verschlagwortung unterstützen. Diese Schlagworte liegen aber nur im jeweiligen Programm vor und können nicht von außen benutzt werden. Nepomuk hingegen sorgt dafür, das diese Informationen systemweit vorliegen und alle Programme die gleiche Basis haben. Ich tagge z.B. mit der Bilderverwaltung Digikam meine Bilder und die selben Tags die ich dort vergeben habe sehe ich dann in Dolphin in der rechten Informationsleiste. Und das ist nur ein kleines Beispiel.

Manuelles Taggen von Dateien ist ein riesiger Aufwand, wenn man schon viele Dateien besitzt. Daher versucht Strigi dieses etwas zu vereinfachen und Metadaten automatisch aus den einzelnen Dateien auszulesen.

Aber nun zur Praxis

Und Nepomuk nutzen zu können muss es in den „Systemeinstellungen -> Desktopsuche“ in KDE aktiviert werden. Dazu setzt man einen Haken bei „Nepomuk-Semantik-Dienste aktivieren“ und einen bei „Strigi-Datei-Indexer“ aktivieren. In den weiteren Reitern kann man festlegen welche Orte auf dem Rechner durchsucht werden sollen und wieviel RAM Nepomuk nutzen darf. Hier gilt „viel hilft viel“, aber wem die Systemleistung wichtiger ist, der kann diesen Wert reduzieren. Nun beginnt das eigentliche Indexieren durch Strigi. Dies kann je nach zu durchsuchenden Daten lange dauern, aber diese Grundindexierung wird nur ein einziges Mal durchgeführt.  Danach wird es schneller. Bitte wartet ab, bis alles richtig indexiert wurde und Strigi sagt „der Datei-Indexer ist ausgesetzt“. Man kann diesen Vorgang immer im Systemtray nach dem Klick auf das Symbol „Suchdienst“ beobachten. Werden neue Dateien in einem der vorher angegebenen Ordner hinzugefügt, so findet sie Strigi sie beim nächsten Mal automatisch.

Strigi während des Indexierens

Ist dieser Vorgang abgeschlossen, kann man schon die Suche benutzen. Klickt beispielweise auf ein Foto und seht euch die Informationen an, die in Nepomuk über dieses Bild gespeichert wurden:

Gefundene Metadaten

Diese Informationen werden auch in der rechten Informationsleiste angezeigt. Werden nicht alle, oder zu viele Informationen dort angezeigt, so lässt sich dies für jede Dateiart (Text, Ordner, Bilder, Musik) einzeln anpassen. Durch einen Rechtsklick in die rechte Infoleiste kann man die Informationen auswählen die angezeigt werden sollen.

Auswahl der anzuzeigenden Metadaten

Will man die angezeigten Informationen für Bilder ändern, dann klickt man auf ein Bild und danach vollführt man einen Rechtsklick auf den rechten Infobereich. Will man dies für Texte ändern, dann markiert man eine Textdatei, Rechtsklick Infoleiste und wählt aus.

Die Bewertungen und Stichworte lassen sich jederzeit ebenfalls dort ändern.

Beispiel:

Ich habe als Beispiel 8 Bilder mit dem Schlagwort „ubuntuusers“ versehen und diesen Bewertungen von 1 bis 5 gegeben. Diese Dateien liegen will verstreut auf meiner Festplatte; also nicht alle in einem Ordner.

Nun möchte ich nach Bildern suchen, die mit „ubuntuusers“ getaggt sind. Also öffne ich Dolphin, klicke in die Suchleiste oben rechts (leider ist die Suchleiste in KDE 4.5 kaputt:  normalerweise kann man dort ein Stichwort direkt eingeben und es wird danach gesucht) und über den Dateien erscheint eine Suchleiste. Die fragt mich wo ich suchen möchte und was. Durch einen Klick auf das grüne Pluszeichen kann ich weitere Kriterien angeben die berücksichtigt werden sollen. Die von mir gewählten Suchoptionen sieht man im folgenden Screenshot:

Erfolgreiche Suche mit Tags

Erfolgreiche Suche mit Tags

Wie man sieht wurden Anhang der Optionen alle 8 Dateien mit dem Tag gefunden. Nun möchte ich die Suche aber etwas einschränken und nur Bilder finden, die das Tag von oben haben. Zusätzlich sollen die eine Bewertung von mehr 3,5 Sternen haben:

Suchergebnisse mit passenden Tags und Bewertung

Hier werden nun alle passenden Treffer angezeigt.

Spielt einfach mal damit herum und nach einer Zeit werdet ihr sicherlich die Nützlichkeit des Taggens erkennen.

Virtuelle Ordner gibt es auch. Man speichert einfach die Suche mittels des Buttons „speichern“ ab und gibt ihm einen Namen. In der linken Leiste sieht man dann einen Bookmark dazu. Wenn ich darauf klicke, dann erscheinen wieder alle Dateien die zu der Suche passen z.b. alle Bilder mit ubuntuusers als Tag und einer Bewertungen von mehr als 3,5 Sternen. Tagge ich in Zukunft weitere Dateien, so zeigt dieses Lesezeichen auch die neu indexierten Dateien an. Es ist also ein dynamisches Lesezeichen verbunden mit einer Suche.

Ich hoffe ich konnte etwas Licht in das Thema Nepomuk bringen. Weitere Informationen dazu finden sich in der KDE Userbase.

Nachtrag:

Die Tags aus Digikam werden nicht automatisch in Nepomuk exportiert. Dazu muss man in Digikam unter „Einstellungen -> digiKam einrichten -> Metadaten -> Nepomuk“ einen Haken bei „Metadaten aus digiKam in Nepomuk speichern“ setzen. Der Klick auf den Button „fully resyncronize now“ gleicht einmalig in Richtung Nepomuk ab. Danach passiert das automatisch wenn neue Bilder getaggt werden.

Nachtrag 2:

Nachdem Nepomuk nicht mehr in 4.5.1 arbeiten wollte, habe ich kurzen Prozess gemacht. Die DB und die Config gelöscht und siehe da: es rennt wieder. Und das Suchfeld in Dolphin (konnte ich nun erst wieder testen) funktioniert in 4.5.1 auch wieder. Ich bin begeistert. Jetzt fehlen nur noch die Thumbnails für die Suchergebnisse.

Advertisements

30 Gedanken zu „Nepomuk in KDE – Theorie und Praxis

  1. Das wäre vielleicht auch was für das Ubuntuusers Wiki. Der Nepomukeintrag dort ist ein wenig trocken und wohl auch nicht mehr ganz aktuell.

  2. >Irgendwie machst du mir andauernd Appetit auf KDE ;-)

    Mir nicht, diese nepomuk/strigi Kombination war es, die mir meine geversuche in Kde4.2 unerträglich gemacht hat, und das System in Zeitlupe hat ablaufen lassen. Gab in diesen frühen alpha Version von KDE4 zwar noch manches andere Ärgernis, aber das war das nervigste. Auch wenn es jetzt wohl nicht mehr standardmäßig aktiviert ist, allein die Drohung das es immer wichtiger werden wird und zu einem vollständigem sematischen Desktop ausgebaut werden soll, hält mich davon ab, KDE ihrgendwann mal wieder auszuprobieren.

    Entweder ich weiß wo meine Daten liegen, oder ich nutze spezifische Lösungen (Literaturverwaltung, Mediaplayer).

    Ein resourcessenfressenden index Dienst der stupiede alle meine Dateien untersucht und glaubt da mehr Sinn drin zu finden als ich selbst, ist das letzte was ich brauche.

  3. Es zwingt Dich niemand es zu benutzen, es ist und wird immer optional sein. Wie bei den Desktopeffekten…kann man benutzen, muss man aber nicht. Und wesentliche Funktionalität geht auch nicht flöten.

    Und nochmal: es ist nicht nur eine Suche! Lies bitte den Link zu dem Artikel. Nepomuk wird viel mehr sein.

    Aber ähnliche Gespräche habe ich „damals“ auch über den Nutzen eines widget-basierten Desktops aka Plasma geführt und mittlerweile sind diese Rufe auch verstummt.

  4. Sorry war grade wegen etwas anderem sehr gefrustet, sonst hätte ich nicht so destruktiv geschrieben. Aber zu der Aussage, das nepumuk nicht mehr als eine suche sei: Du schreibst:

    >Aber Nepomuk nur auf die Suche zu reduzieren ist falsch, peu a peu soll daraus ein kompletter semantischer Desktop wachsen, aber das wird noch einige Zeit benötigen

    Als ihrgendwann soll es mehr sein, aber jetzt? Das was Du im Block beschreibst ist ein suchindex, nur das mehr informationen als nur der Dateiname, -Typ und das Datum verarbeiten kann.

    und in dem verlinkten Artikel steht:
    „Mit Akonadi wird eine Suche in den PIM-Daten (E-Mail, Kontakte, Termine usw.) ermöglicht. Der Suchindex hierfür wird aber nicht von Akonadi, sondern von Nepomuk verwaltet. Dadurch kann es nicht nur einen Index anbieten, ohne zusätzlichen Overhead zu erzeugen, sondern auch Korrelationen zwischen den Datensätzen abbilden, und diese den Benutzern so zur Verfügung stellen, wie sie sie benötigen.“
    Also auch ein suche, nur nicht mehr dezentral in den jeweiligen Anwendungen sonder in Akonaid. Was für korrelationen gemeint sind ist mir schleierhaft, erst recht warum ich sie benötigen sollte.

    „Auch die »Aktivitäten« des Plasma-Desktops setzen verstärkt auf Nepomuk (Seigo bezieht sich vermutlich nicht auf KDE 4.4, sondern auf die kommende Version). Die aktuell benutzte Aktivität wird markiert, der Window-Manager wird Fenster bestimmten Aktivitäten zuordnen können, und Anwendungen werden entsprechend reagieren können, wenn die Aktivität gewechselt wird. “

    Gehts noch ein wenig nebulöser? Ich kann mir rein gar nichts darunter vorstellen, nur das es im Moment noch nicht existiert.

    Ein beispiel zur verbesserten Suche bringst du noch:

    „Manuelles Taggen von Dateien ist ein riesiger Aufwand, wenn man schon viele Dateien besitzt. Daher versucht Strigi dieses etwas zu vereinfachen und Metadaten automatisch aus den einzelnen Dateien auszulesen.“

    Ein automatisches tagging von Dateien wäre in der Tat großartig. Aber was für metadaten sollen das sein? Wie in deinem Beispiel Farbtiefe und Auflösung des Bildes? Das kann Digikam besser, und ob es soviel bei der Suche hilft?

    Interessant könnte es sein, darüber auch in Dokumenten (odf, pdf, etc) nach Textstellen suchen zu können, funktioniert das inzwischen, und wie performant ist es? In mein Literaturverwaltungsprogramm muß ich Tags und abstracts mühsam einpflegen, dafür funktioniert es aber auch.

    Die Möglickeit suchen als virtuelle ordner speichern zu können, klingt interessant. nie wieder Ordnung halten, alles einfach auf den desktop oder in den ordner Krams schmeißen, und bei Bedarf angepasste suchordner erzeugen. Aber wenn ich an den Aufwand denke, vorher alles richtig zu taggen, sinkt der nutzen gewaltig.

    Wo ich es brauchen könnte ist die Musiksammlung und Literatur und emails, andere sicher für Photos oder Videos, und wenn man mal schaut, genau dafür gibt es jede Menge funktionierende Möglichkeiten.

    Die Idee das in einer Anwendung zu vereinigen ist ja ganz charmant, aber erlebt habe ich nepomuk bisher als den Versuch eine eierlegende Wollmilchsau zu sein, die furchtbar lahm ist und nicht halb so gut funktioniert wie die bestehend Speziallösungen.

    Und warum ein Programm nach „Korrelationen“ zwischen dem Brief an meine Oma, meiner meistgehörten Musik und den Top five meiner pornosammlung suchen sollte, ist mir einfach schleierhaft, auch wenn das Ergebniss vieleicht ganz amüsant wäre.

    Den Eindruck „Vieler Benutzer, dass das KDE-Projekt ihnen den »sozialen Desktop« von oben herunter aufgedrängt hat“ habe ich jedenfalls auch.

    Zumindestens ist es wie sovieles in KDE4 noch ziemlich unausgegören

  5. Danke für den guten Artikel.

    Ab wann wird denn die Suche in Dolphin wieder funktionsfähig sein? Ich nutze KDE 4.5.1, der Indexer funktioniert, Digikam taggt meine Bilder auch wunderbar, nur danach suchen kann ich nicht.

    • Eigentlich sollte es so funktionieren wie beschrieben. Nur das dezidierte Suchfeld ist eigentlich kaputt.

      Ich habe seit 4.5.1 das Problem, das Strigi nicht mehr indexieren will. Daher kann ich das nicht prüfen.

      • Also bei mir hat Dolphin einfach keine Suchleiste. Ich habe sämtliche Optionen durchforstet weil ich dachte es wäre wohl einfach deaktiviert. Strigi usw. läuft bei mir einwandfrei (glaube ich zumindest da keine Fehler aufpoppen und Dateien im Index landen).

  6. Dann mache mal einen Rechtsklick in die Werkzeugleiste und dort „Werkzeugleiste einrichten“. Im Dropdown wählst Du dann „Search Toolbar“ und danach musst Du das Element „Suchleiste“ hinzufügen und speichern.

    • Super…war ich doch mal wieder nur blind.

      Kann nur sagen, die Suche funktioniert bestens. Habe Bilder in Digikam getagt und in Dolphin gesucht…voila, blitzschnell gefunden.
      Man ließt ja immer wieder die schlimmsten Forenbeiträge über KDE 4, insbesondere von Alteingesessenen…ich muss sagen der Schritt zu 4 war absolut richtig. Das die Anwendungen neu geschrieben werden mussten ist auch gut so, denn es gibt sehr viele verwaiste/inaktive OpenSource-Projekte.

  7. Ich habe die Dateien:

    /home/USERNAME/.kde/share/config/nepomukserverrc und
    /home/USERNAME/.kde/share/config/nepomukstrigirc

    umbenannt. Und den Ordner

    /home/USERNAME/.kde/apps/nepomuk/

    auch. Danach sind alle Tags etc weg und Nepomuk inkl. Strigi ist wieder jungfräulich. Danach muss man es wieder einrichten. Als dann funktionierte es bei mir wieder. Ist zwar extrem rabiat, aber egal. ;) Vielleicht reicht es auch die beiden Configfiles umzubennen.

  8. Danke!

    Hat alles geklappt! Nach dem Umsteigen auf 4.5.1. wollte der bei mir auch nicht so richtig.

    Nichts angezeigt und wenn ich einen Tag neu angelegt habe, dann doppelte Suchkriterien mit dem selben UnErgebniss.

    So etwas, wie automatisches taggen in einem Ordner, oder einmalig rekursiv innerhalb von einem Ordner zum Massentaggen gibt es noch nicht, oder?

    • Nein, Du kannst höchstens mehrere Dateien gleichzeitig markieren und ihnen das selben Tag/Sterne/Kommentar geben. Mehr geht in die Richtung leider nicht. Bis zum Ende des Jahres kommt eine neue Version von DigiKam heraus. Dort wurde Gesichtserkennung eingebaut (was angeblich toll funktionieren soll) das im Rahmen des GSoC entwickelt wurde. Und dann werden die Personen gleich als Tag des Bildes gesetzt. Ist schon mal ein großer Schritt. Ich will das bei meinen vielen Bildern ungern von Hand machen.

  9. Mir geht es genau so, hauptsächlich arbeite ich mit Bildern, digikam macht da echt gute Arbeit und Krita ist auch ordentlich schneller geworden. Ich hätte gerne meine Ordner für Rechnungen, samt etliche Unterordner gerne in einem Rutsch grob getaggt, ist aber nicht so tragisch, versende (leider) nicht jeden Tag 10.
    Im grossen und ganzen ist es eine super Sache und Blitzschnell mittlerweile, wenn man auf die schnelle etwas wichtiges finden muss.

  10. Ich sehe leider keinen „Synchonisier-alles-mit-Nepomuk“-Knopf in Digikam, Digikam liegt in Version 1.2.0 vor, KDE in Version 4.5.4.
    „Metadaten aus Digikam in Nepomuk speichern“ ist angehakt. Wo ist dieser Synchronisier-Knopf?

  11. Leider nicht:

    Die „Semantic-Desktop“ Option ist bei Digikam an, sonst wäre wohl die Nepomuk-Unterstützung auch garnicht vorhanden. Mal sehen, vielleicht kommt der Button ja in einer späteren Version…=?

  12. Bevor ich den zweiten Haken mache, mache ich ein Backup. Mein Digikam-Archiv ist mir heilig. Dann probiere ich, ob der Button kommt, sonst installiere ich mal Digikam 1.5.0. Nepomuk rennt und ich finde auch Sachen.

    Der zweite Haken brachte nichts. Die Installation von 1.5.0 brachte es! Der Button ist da :)

    • Ich möchte noch kurz ergänzen: Ich wurde auf dein Blog von der Zeitschrift „freiesMagazin“ aufmerksam gemacht und habe es gleich mal in meinen Feedreader gepackt, da die letzten Einträge sehr interessant waren.

    • Das ist ja prima das es funktioniert. Und schon ist Nepomuk kein Hexenwerk mehr, das nur RAM verbraucht und nichts tut. Mit erscheinen von Kontact als reine Akonadi Version werde ich das gleiche für Akonadi machen.

      Danke fürs Abonnieren. Die Oberfläche von Dolphin im Zusammenhang mit Nepomuk hat sich in KDE 4.5 verändert, aber die grundlegenden Funktionen sind gleich.

  13. Pingback: Nepomuk in KDE 4.6 « serenity's blog

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s